EN 397 - Arbeitsschutzhelm
Ein Arbeitsschutzhelm besteht aus Helmschale und Innenausstattung.
Helmschalen Material:
Duroplaste:
Duroplaste sind speziell für Heißbetiebe geeignet. Duroplasthelme unterliegen keinem generellen Ablaufdatum, es sind die Angaben der Hersteller zu berücksichtigen.
- Phenoltextil
- Polyester, glasfaserverstärkt
Thermoplaste:
Thermoplasthelme werden im Spritzgußverfahren hergestellt und bestehen aus PE (Polyethylen), PA (Poyamid), PC (Polycarbonat) oder ABS (ABS-Polymerisat). Sofern die Thermoplasthelme nicht beschädigt sind, dürfen sie bis zum Ablauf von 4 Jahren verwendet werden. Dieser Zeitraum beginnt ab dem auf den Schutzhelmen angegebenen Herstellungsdatum.
- Polyethylen (PE)
Das am häufigsten verwendete Helmmaterial. Nachteil: geringe Wärmebeständigkeit - Polyamid (PA)
zähes Material, höhere Wärmebeständigkeit als PE - Polycarbonat (PC)
hohe Wärmebeständigkeit, Nachteil: schlecht lösemittelbeständig - ABS-Polymerisat
hohe Abriebsfestigkeit (Bergbau), Nachteil: schlecht lösemittelbeständig